Schadstoff Bullshit #2: Jod ist Sondermüll für den Körper

Schadstoff Bullshit #2: Jod ist Sondermüll für den Körper

 

…und sollte vor Allem in der Schwangerschaft gemieden werden

 

Das ist so nicht richtig. Natürlich sind große Mengen an Jod ungesund und man sollte darauf achten, dass man jodhaltige Lebensmittel in Überfluss zu sich nimmt. Jedoch ist Jod ungemein wichtig, die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin aufzubauen. Diese wiederum bestimmen in der Schwangerschaft vor Allem die Gehirnentwicklung des Kindes. Auch die Knochenbildung und den Energiestoffwechsel beeinflusst die Jodmenge.

Früher gab es nicht wenige Kinder mit Kröpfen – ein Zeichen von Jodmangel. Auch kann man einen direkten Zusammenhang zwischen Jodmangel und Kretinismus feststellen. Ebenso zeigen eine Reihe von Studien, dass Kinder von Frauen, die einen Jodmangel in der Schwangerschaft hatten, einen geringeren IQ besitzen, als Kinder von Frauen ohne diesen Mangel. Dies liegt wohl an der mit dem Jodmangel einhergehenden Schilddrüsenunterfunktion.

 

Wenn also ein erwachsener Mensch die von dem BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) empfohlene tägliche Höchstdosis von 500 µg nicht überschreitet (und dies schon eine ganze Menge), dann sollte man sich nicht allzu viel Sorgen machen (natürlich ist dies bei Schilddrüsenfehlfunktionen eine ganz andere Sache und muss immer mit dem Arzt abgeklärt werden). Ganz im Gegenteil von Jodmangel: der kann schwere Auswirkungen auf den Nachwuchs haben.

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