Aluminium – Tausendsassa mit Nebenwirkungen

Aluminium – Tausendsassa mit Nebenwirkungen

Wir kommen tagtäglich mit Stoffen in Berührung, bei denen wir die gesundheitlichen Folgen schwer abschätzen können. Einer dieser Stoffe ist Aluminium. Das Leichtmetall ist Teil unseres Alltags und aus unserem Leben kaum wegzudenken. Meist unwissentlich gelangt es beispielsweise über Zusatzstoffe in Lebensmitteln oder die falsche Handhabung von Lebensmittelverpackungen, Kosmetik, Arzneimittel oder Impfstoffe in unseren Körper. Eine zu hohe Aluminiumaufnahme kann verschiedene gesundheitliche Risiken bergen. Vor allem die allergisierende Wirkung von Aluminium ist Experten aus tierischen und menschlichen klinischen Studien bekannt, d.h. Aluminium kann Lebensmittelallergien hervorrufen. Deshalb sollte die Aufnahme möglichst begrenzt werden.

Das österreichische Bundesministerium für Gesundheit hat eine neue Studie zu körpernahen Anwendungen von Aluminium veröffentlicht.

Fazit: die einzelnen Produktkategorien, in denen Aluminium verwendet wird, führen jede für sich betrachtet, nicht zu einer übermäßigen Belastung der Verbraucher. Mit Besorgnis wird jedoch eine andauernde Belastung durch Aluminium im Laufe des Lebens aus den verschiedensten Quellen betrachtet.

Besonders gefährdet sind sensible Bevölkerungsgruppen wie Säuglinge, Kleinkinder oder Schwangere.

Am Schluss geben die Verfasser der Studie folgende Tipps:

  • Verwende keine unbeschichteten Gefäße aus Aluminium und Alufolie zum Zubereiten und Aufbewahren von stark säurehaltigen Lebensmitteln (wie z. B. Tomatensauce, Rhabarberkompott, Apfelmus, etc.).
  • Achte bei Trinkflaschen aus Aluminium darauf, die Innenbeschichtung nicht zu beschädigen. Sollte die Innenbeschichtung Beschädigungen (z. B. Kratzer) aufweisen, verwende die Flasche nicht weiter.
  • Verwende nach Möglichkeit aluminiumfreie Deodorants. Deodorants und Antitranspirantien mit aluminiumhaltigen Inhaltsstoffen sollten nicht auf verletzter bzw. gereizter Haut oder unmittelbar nach einer Rasur aufgebracht werden. Kinder sollten keine aluminiumhaltigen Deodorants oder Antitranspirantien verwenden.
  • Frage Deinen Arzt oder Apotheker nach Alternativen zu aluminiumhaltigen Antazida (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure).

 

Der letzte Tipp ist besonders wichtig für Schwangere, da sie häufig unter Sodbrennen leiden. Die Studie findest Du unter http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/VerbraucherInnengesundheit/Studie_Aluminium_Toxikologie_und_gesundheitliche_Aspekte_koerpernaher_Anwendungen_

Auf der Seite des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung findest Du auch eine sehr gut strukturierte FAQ-Seite zu Aluminium in Lebensmitteln und Kosmetik.

http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_aluminium_in_lebensmitteln_und_verbrauchernahen_produkten-189498.html

 

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